So richtest du deinen Content strategisch aus
In dem Moment, in dem potenzielle Kund*innen eine Suchanfrage bei Google eingeben, verfolgen sie ein Ziel.
Manche wollen sich informieren, andere sind bereit zu kaufen oder zu buchen. Google erkennt diese Absicht und spielt genau die Inhalte aus, die dazu passen.
Für SEO bedeutet das: Wer die falsche Suchintention bedient, verliert wertvolle Besucher*innen. Ein Blogartikel hilft nicht, wenn jemand nach einer Dienstleistung sucht. Eine Verkaufsseite überzeugt nicht, wenn zuerst Orientierung gefragt ist.
Laut einer Studie von Jansen et al. (2008) sind über 80 % der Suchanfragen informational – doch die transaktionalen sind oft die wertvollsten. Wer seine Inhalte an der Suchintention ausrichtet, verbessert nicht nur sein Ranking, sondern steigert auch gezielt Conversions. Mehr zu diesen Kategorien erfährst du gleich.
30-Sekunden-Zusammenfassung ⬇️
Suchintention: Beschreibt das Ziel, das Nutzer*innen mit einer Suchanfrage verfolgen
Warum ist es wichtig? Wer die Suchintention ignoriert, erhält schlechte Nutzersignale oder landet erst gar nicht im relevanten Teil der Suchergebnisse.
Suchintentionen lassen sich in unterschiedliche Kategorien einteilen: Know, Do, Visit-In-Person, Website
Die Suchintention (auch User Intent, Search Intent oder Nutzerabsicht) beschreibt das Ziel, das Nutzer*innen mit einer Suchanfrage verfolgen.
Es gibt – vereinfacht gesagt – fünf Kategorien.
Nutzer*innen wollen sich informieren oder eine konkrete Frage beantwortet bekommen.
Beispiel: Wo leben Elefanten?
Die Suche zielt auf eine Handlung ab, zum Beispiel einen Kauf, einen Download oder eine Anmeldung.
Beispiel: Beistelltisch kaufen oder PDF-Vertrag herunterladen.
Die Suchanfrage bezieht sich auf einen physischen Standort, oft mit dem Smartphone unterwegs genutzt.
Beispiel: Geldautomat in der Nähe oder beste Pizzeria Berlin.
Nutzer*innen suchen gezielt nach einer Website oder einer Unterseite, häufig von bekannten Marken oder Unternehmen.
Beispiel: Nike Website oder Spiegel Online.
Nicht jede Suchanfrage lässt sich einer einzigen Intention zuordnen. Manche Keywords vereinen mehrere Absichten gleichzeitig – etwa eine Mischung aus Informationssuche und einer konkreten Handlungsabsicht.
Google reagiert darauf, indem es unterschiedliche Arten von Ergebnissen anzeigt.
Für SEO bedeutet das: Inhalte sollten flexibel gestaltet sein, um verschiedene Intentionen zu bedienen. Das kann bedeuten, erst eine kurze Erklärung zu liefern und dann eine klare Handlungsoption anzubieten.
Wer die SERPs genau analysiert, erkennt schnell, welche Formate Google bevorzugt und kann den eigenen Content danach ausrichten.
Suchmaschinenalgorithmen sind darauf trainiert, Nutzer*innen genau die Inhalte auszuspielen, die ihrer Suchintention entsprechen. Wer das ignoriert, landet mit seinen Inhalten auf der falschen Seite – oder gar nicht in den Suchergebnissen.
Die richtige Einschätzung der Suchintention entscheidet auch darüber, auf welche Keywords optimiert wird.
Jemand sucht nach „Wie funktioniert doppelte Buchführung?“ und landet auf einer Seite, die ihn direkt mit Werbung für eine Buchhaltungssoftware bombardiert.
Kein hilfreicher Artikel, keine echte Erklärung – nur Verkaufsversuche. Frustriert verlässt der Nutzer die Seite und sucht sich eine andere Quelle.
Dabei hätte eine gut strukturierte Erklärung ihn vielleicht überzeugt, später doch eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.
Andersherum sucht jemand nach „Mindset Coaching für Selbstständige buchen“ und findet stattdessen einen allgemeinen Blogartikel mit Motivationssprüchen und Selbstcoaching-Tipps.
Doch diese Person will kein Wissen sammeln, sondern ein konkretes Coaching buchen. Ohne klare Buchungsmöglichkeit springt sie ab.
Die Botschaft ist klar: SEO ohne Berücksichtigung der Suchintention bringt wenig, die Mühe wäre umsonst.
Im nächsten Abschnitt teile ich einige einfache Schritte, wie du die richtige Suchintention identifizierst. Oder du überlässt diese Arbeit einfach dem SEO deines Vertrauens. 😉
Gehe diese beiden Schritte, um die Suchintention hinter einer Suchanfrage zu verstehen:
Die Google-SERPs checken
Gib das Keyword in Google ein und schau dir die ersten Ergebnisse an. Sind es Blogartikel, Ratgeber und How-Tos? Dann ist die Suchintention eher informationsorientiert. Überwiegen Produktseiten oder Buchungsangebote? Dann ist sie transaktional.
In folgendem Beispiel siehst du eine Suchanfrage mit informationsorientierter Suchintention.
Ähnliche Suchanfragen ansehen
Google schlägt dir oft verwandte Suchbegriffe vor („Nutzer fragen auch“ oder „Ähnliche Suchanfragen“). Diese zeigen, welche Absichten Nutzer*innen mit diesem Keyword verfolgen.
Zurück zu den Elefanten: Wer wissen will, wo Elefanten leben, interessiert sich sehr wahrscheinlich auch für weitere Informationen: Größe, Alter, Futter und Gewicht.
SEO ist mehr als nur das richtige Keyword-Set zu identifizieren – entscheidend ist, ob dein Inhalt zur Suchintention passt.
Wer das ignoriert, verschenkt nicht nur Rankings, sondern auch das Interesse der eigenen Zielgruppe. Deshalb lohnt es sich, die Suchintention hinter einem Keyword genau zu prüfen und den Content entsprechend auszurichten.
Am Ende geht es darum, die richtige Antwort auf die richtige Frage zur richtigen Zeit zu liefern – sei es mit einer informativen Erklärung, einer klaren Buchungsoption oder einer schnellen Wegbeschreibung.
Nicht ganz. Die Nutzerintention beschreibt das übergeordnete Ziel, das jemand im Kopf hat – zum Beispiel eine Steuererklärung machen oder ein Coaching buchen. Die Suchintention ist die konkrete Absicht hinter einer Google-Suchanfrage, also die Art und Weise, wie jemand nach einer Lösung sucht. Beide hängen zusammen, aber die Suchintention ist spezifischer.
Suchintention-Optimierung bedeutet, Inhalte so zu gestalten, dass sie exakt zu dem passen, was Nutzerinnen wirklich suchen. Das umfasst die Wahl der richtigen Keywords, die Struktur der Inhalte und die Art der angebotenen Lösungen. Wer die Suchintention trifft, erhöht seine Chancen auf gute Rankings und zufriedene Besucherinnen.
Nein, die Suchintention kann sich mit der Zeit ändern. Google passt seine Suchergebnisse laufend an das tatsächliche Nutzerverhalten an. Ein Keyword, das heute informational ist, kann morgen auch transactionale Elemente enthalten, wenn sich die Erwartungen der Suchenden ändern. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig die Suchergebnisse zu prüfen.
Hi, ich bin Melissa! SEO-Beraterin & ehemalige Texterin. 😊
Mein Motto: Sei die Antwort auf die Suchanfrage deiner Kund*innen. Mit Suchmaschinenoptimierung & einzigartigem Content. Wie mich Freunde beschreiben? Neugierig, reisefreudig & vielseitig.
Hi, ich bin Melissa! SEO-Beraterin und ehemalige Texterin.😊 Mein Motto: Sei die Antwort auf die Suchanfrage deiner Kund*innen. Mit Suchmaschinenoptimierung & einzigartigem Content. Wie mich Freunde beschreiben? Neugierig, reisefreudig & vielseitig.
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In dem Moment, in dem potenzielle Kund*innen eine Suchanfrage bei Google eingeben, verfolgen sie ein Ziel.
Manche wollen sich informieren, andere sind bereit zu kaufen oder zu buchen. Google erkennt diese Absicht und spielt genau die Inhalte aus, die dazu passen.
Für SEO bedeutet das: Wer die falsche Suchintention bedient, verliert wertvolle Besucher*innen. Ein Blogartikel hilft nicht, wenn jemand nach einer Dienstleistung sucht. Eine Verkaufsseite überzeugt nicht, wenn zuerst Orientierung gefragt ist.
Laut einer Studie von Jansen et al. (2008) sind über 80 % der Suchanfragen informational – doch die transaktionalen sind oft die wertvollsten. Wer seine Inhalte an der Suchintention ausrichtet, verbessert nicht nur sein Ranking, sondern steigert auch gezielt Conversions. Mehr zu diesen Kategorien erfährst du gleich.